Die Meisterpilze-Geschichte (Teil 1)

Luis und Jonas halten fruchtende Austernpilz-Blöcke im Zuchtraum
Luis und Jonas halten fruchtende Austernpilz-Blöcke im Zuchtraum
Jonas und Luis an unserem Arbeitsplatz

Von der Liebe zur Natur zur Mission für Nachhaltigkeit

Im Juni 2024 wurde Meisterpilze offiziell gegründet.

Doch die Wurzeln unserer Geschichte reichen viel tiefer – in Kindheitserinnerungen, wissenschaftliche Neugier und den gemeinsamen Glauben daran, dass Lebensmittelproduktion nachhaltiger sein kann (und muss).

Zwei Wege, eine Vision

Luis wuchs in Portugal auf, umgeben von Feldern, Tieren und Pflanzen. Natur war für ihn kein abstraktes Konzept – sie war Teil des täglichen Lebens. Schon früh entwickelte er eine Faszination dafür, Dinge auf molekularer Ebene zu verstehen, was ihn schließlich dazu brachte, Chemie zu studieren.

Was ursprünglich als zweimonatiger Besuch in Erlangen geplant war, wurde zu einem neuen Leben in Deutschland.

Abendrunde: Menschen sitzen im Kreis in einem offenen Gebäude
Weiß-violette Blüte einer Passionsblume in Nahaufnahme
Person angelt vom Boot aus auf ruhigem Wasser
Große Tafelrunde beim gemeinsamen Essen an einer blau karierten Tafel
Menschen in einem Garten mit angelegten Gemüsebeeten
Luis’ Bruder, Mutter, Tante

Jonas hingegen wurde in Erlangen geboren, verbrachte jedoch einen großen Teil seiner Jugend im Ausland – in Shanghai, Los Angeles und Hawaii. Die Begegnung mit unterschiedlichen Kulturen prägte seine Neugier und seine globale Perspektive. Schließlich kehrte er nach Erlangen zurück, studierte Biologie, promovierte und sammelte mehrere Jahre Erfahrung in der wissenschaftlichen Forschung.

Gruppe mit Kameras beim Fotografieren an einer Felswand
Drei Personen in einem bewachsenen Hohlweg im Wald
Wandergruppe auf einem roten Erdweg an einer Palmenküste
Menschen an einem Naturbecken im schwarzen Lavagestein

Unterschiedliche Hintergründe, gleiche Denkweise:

Wissenschaftlich geprägt. Von der Natur inspiriert.

Die erste große Idee: Myzel-Materialien

Schon vor der Firmengründung – rund um 2021/2022 – bündelten wir unser Wissen und unsere Werte in unserem ersten gemeinsamen Projekt. Mit Unterstützung des Makerspace ZAM in Erlangen begannen wir, nachhaltige Materialien aus Pilzmyzel und landwirtschaftlichen Reststoffen zu entwickeln – eine umweltfreundliche Alternative zu Styropor. Die Idee war mutig. Die Wissenschaft war spannend. Die Vision war klar. Doch wie viele Pioniertechnologien war sie im kleinen Maßstab wirtschaftlich noch nicht tragfähig. Anstatt aufzugeben, haben wir uns angepasst.

Wir stellten uns die Frage: Wie können wir alles, was wir gelernt haben, auf eine Weise anwenden, die nachhaltig, lokal und wirtschaftlich resilient ist?

Weiter geht’s in Teil 2

Petrischale mit aufgelegten Agarstückchen auf einem Holztisch
Myzel überwächst ein Raster aus gleichmäßig verteilten Impfstückchen
Person arbeitet am Schreibtisch vor einem Bildschirm
Mikroskop mit Objektivrevolver auf einem Labortisch
Behandschuhte Hände arbeiten mit einer Petrischale unter der Sterilbank

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